Forschung und Dokumentation

Laut der »Verordnung zur Errichtung des Orff-Zentrums München« soll das Institut »der wissenschaftlichen Erforschung […] neue Impulse geben«. Dies geschieht einerseits dadurch, dass Wissenschaftler nach Einsichtnahme in die Materialien, die sich im Orff-Zentrum München befinden, ihre darauf fußenden neuen Erkenntnisse publizieren. Diese Veröffentlichungen erweitern fortlaufend den Bestand der Institutsbibliothek. »Neue Impulse« gibt das Orff-Zentrum München andererseits dadurch, dass sich auch seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschließlich der Leiter aktiv am wissenschaftlichen Diskurs beteiligen und ihre Resultate in Form von Vorträgen, kleinen Beiträgen (Artikel, Booklet-Texte, Interviews), Aufsätzen und Büchern publizieren.

Neben der Bereitstellung von Materialien und der wissenschaftlichen Forschung soll das Orff-Zentrum München ferner »die lebendige Auseinandersetzung mit Leben und Schaffen des Komponisten Carl Orff fördern« (Verordnung von 1988). Das Institut reagiert dementsprechend nicht nur auf Anfragen von außen, sondern regt seinerseits aktiv zur Beschäftigung mit Carl Orff an, indem es (Forschungs-)Aufträge erteilt und Projekte initiiert. Seit Mitte der 1990er-Jahre vermittelt das Orff-Zentrum München Stipendien, die bislang von der Carl Orff-Stiftung finanziert wurden. Gefördert werden nur Dissertationen mit dem Schwerpunkt auf Carl Orff oder engstens verwandte Bereiche. Unter der Rubrik »Forschungsaufträge und sonstige finanzielle Förderung / Unterstützung von wissenschaftlichen Arbeiten « werden Vorträge, Publikationen oder Vorarbeiten dazu genannt, die vom Orff-Zentrum München angeregt oder beauftragt und mit Mitteln des Instituts finanziell unterstützt wurden. Lehraufträge ermöglichen es Mitarbeitern des Orff-Zentrums München, Seminare an Hochschulen und Universitäten zu leiten und damit bei angehenden Wissenschaftlern, Pädagogen und Künstlern schon während ihres Studiums Interesse für Carl Orff zu wecken. Die lebendige Auseinandersetzung mit Leben und Schaffen des Komponisten wird nicht zuletzt auch durch die Veranstaltungen gefördert, die das Staatsinstitut durchführt – vor allem durch wissenschaftliche Symposien, Vorträge, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen.

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